Fahnenwald

N 51° 31’ 14“ / E 7° 2’ 13“

Fahnenwald (Foto: Michael Robionek)Zur Bundesgartenschau 1997 hat der Japaner Kaneyuki Shimoosako als das typische Requisit von Festveranstaltungen, wie es die BUGA eine ist, die Fahne bzw. Fahnenstange herausgegriffen.

Fahnen dienen der Identifikation, sie werden zur Orts- und Grenzmarkierung aufgestellt, man hisst sie zu festlichen und feierlichen Anlässen. Kaneyuki Shimoosako hat die geflaggte Fahnenstage formal stilisiert und sie zugleich im üblichen Sinne entfunktionalisiert; sein sechzehnteiliger Fahnenwald dokumentiert weder Besitzansprüche noch dient er der Repräsentation wie es gemeinhin Flaggen oder Standarten tun. Beinahe spielerisch unambitioniert erstarren die himmelfarbigen Fahnentücher aus Metall im Wind.