Brücken und Stege

N 51° 31’ 22“ / E 7° 2’ 10“

Doppelbogenbrücke (Foto: Werner Dehmelt)Sieben Brücken und Stege ragen plastisch aus der Fläche heraus und setzen Akzente. Außer ihrer Funktion als Brücken sind sie gleichzeitig Landmarken, Orientierungs- und Anziehungspunkte. Für Planung und Ausführung zeichnen PASD Architekten Feldmeier und Wrede, Hagen und IPP Prof. Dr. Ing. Polónyi und Partner, Köln verantwortlich.

 

Rohrbrücken
Auf dem Gelände sind drei Bogenbrücken mit roten Stahlrohren zu finden, davon zwei einfache Bogenbrücken am Südeingang über Lehrhovebruch, mit 42 m Spannweite und über Emscher-Ost mit 40 m Spannweite.
Die Doppelbogenbrücke über dem Rhein-Herne-Kanal ist das Wahrzeichen des Parks und überspannt knapp 110 m.
Eine weitere Rohrkonstruktion, der Steg-Ost (sog. Schlangensteg), stellt in Fortsetzung der Brückenachse aus Kanalbrücke und Brücke Emscher-Ost die Wegeverbindung östlich der Haupterschließung her und misst insgesamt 117,5 m.

Fachwerkbrücken
Emscher-West und Emscher-Mitte haben Kastenquerschnitte. Sie beziehen sich auch auf die Bandbrücke zwischen Kohlebunker und Kohlenmischanlage über die Emscher sowie die im Ruhrgebiet üblichen Brückenkonstruktionen, wie die alte Eisenbahnbrücke im Westen.

Stege
Die Stege West überqueren den Schwarzen Grund an der Kohlenmischanlage als Erinnerung an das große Kohlelager. Von hier hat man einen Blick in die "Gärten der Stadt" aus der BUGA-Zeit, von denen noch die Gerüste im Stil der Stahlfachwerkarchitektur der Zeche verblieben sind.